Christian Pollmann

Christian PollmannJg. 1973, zwei Kinder, verheiratet, Marxloher seit drei Jahren. Presbyter war ich noch nie, aber Krankenpfleger, Kirchenmusiker, Pfarrerskind, Ehrenamtler…

1. Was war Ihr Berufswunsch als Kind?
Bauarbeiter, wegen der gelben Helme. Nichts draus geworden.

2. Was machen Sie heute beruflich?
Lehrer, Mathe und Musik an der Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen.

3. Welche Eigenschaft hätten Sie gerne?
Ich habe gelernt, mit den Eigenschaften, die ich habe, zu leben. Was ich nicht habe, brauche ich auch nicht. Vielleicht etwas mehr Ehrgeiz…

4. Was mögen Sie gar nicht?
Dummheit. Man kann über alles reden oder auch streiten, aber man sollte wissen, worüber man redet.

5. Was verbindet Sie mit ihrer Stadt?
Die A59, aber mehr schlecht als recht. Die Verbindung zu Duisburg ist bei mir als Neubürger noch nicht sehr tief, hingegen fühle ich mich in meinem Stadtteil Marxloh sehr zu Hause und gut aufgenommen. Ich mag die Vielfalt, das Leben, das „Nicht-Unterkriegen-Lassen“, die offene Art, die Hilfsbereitschaft, das Miteinander der Kulturen, das tägliche Nicht-Bestätigen der Vorurteile, die Kirchengemeinde.

6. Welche Berührungspunkte haben Sie mit der Gemeinde?
Berührungspunkte ergeben sich im Gottesdienst, ich darf in der Kirche Orgel üben, habe in der Kreuzeskirche geheiratet, meine ältere Tochter wurde hier konfirmiert…

7. Worin sehen Sie ihre Schwerpunkte in der Gemeindeleitung?
Gottesdienst und Theologie, Kirchenmusik. Ich möchte daran mitarbeiten, die Bonhoeffer-Gemeinde für die Zukunft gut aufzustellen, das christliche Profil zu schärfen und ihre Stimme im Stadtteil nicht untergehen zu lassen.

8. Wo sollte sich die Gemeinde Ihrer Meinung nach stärker engagieren?
Nach außen hin ist viel Engagement zu sehen. Ich wünsche mir mehr Vernetzung innerhalb der Gemeinde, ein aktiveres und gemeinsameres Gemeindeleben.

9. Was beeindruckt Sie in der Bibel?
So alt und immer noch aktuell. In den Berichten, wie Menschen in anderen Zeiten Gott erlebt haben, sehe ich viele Anknüpfungspunkte für unser heutiges Leben.

10. Wie würden Sie sich ihre Kirche wünschen?
Lebendig, bunt, offen, musikalisch, traditionell, modern, zugewandt, kritisch, tolerant, heimelig…

11. Welches Lied aus dem Gesangbuch singen Sie am liebsten?
Wie schön leuchtet der Morgenstern (EG 70)