Edelgard Tum

Edelgard TumIch bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von 24 und 22 Jahren. Ich bin jetzt seit mehr als 20 Jahren im Presbyterium unserer Gemeinde und zur Zeit stellvertretende Finanzkirchmeisterin, Mitglied der Synode und stellvertretendes Mitglied des Kreissynodalvorstandes. Ich vertrete den Kirchenkreis auch im Frauenhaus Duisburg.

1. Was war Ihr Berufswunsch als Kind?
Ich wollte immer etwas im Umweltbereich, bzw. mit Tieren machen.

2. Was machen Sie heute beruflich?
Ich arbeite in Teilzeit als Tierarzthelferin in einer Praxis in Wedau. ( mit ganz viel Spass).

3. Welche Eigenschaft hätten Sie gerne?
Ich wäre oft gerne etwas diplomatischer und nicht so ‚vorne weg mit der Schnüss‘.

4. Was mögen Sie gar nicht?
Unehrlichkeit und Tratsch.

5. Was verbindet Sie mit ihrer Stadt?
Mein ganzes Leben. (Ich bin in unserem Haus geboren). Abgesehen von meiner Studienzeit in Dortmund, war ich immer im Röttgersbach. Die stärkste Bindung sind für mich immer die Menschen, die mich umgeben, und da fühle ich mich hier einfach sehr geborgen.

6. Welche Berührungspunkte haben Sie mit der Gemeinde?
Eigentlich sind das keine Punkte, sondern ein Netz. KiGo im DBH, Konfirmation, Jugendarbeit, Trauung und Taufe und das Presbyteramt. Also losgelassen hat mich die Gemeinde nie, ich sie aber auch nicht.

7. Worin sehen Sie ihre Schwerpunkte in der Gemeindeleitung?
In Zeiten in denen sich vieles um Geld, Gebäude und Gemeindegliederzahlen dreht, möchte ich helfen die Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen. Dabei ist es mir ganz wichtig die Menschen, um die es geht, im Zentrum meiner Überlegungen zu haben.

8. Wo sollte sich die Gemeinde Ihrer Meinung nach stärker engagieren?
Wir sollten schauen, dass wir das Interesse mitzutun noch stärker wecken, wir brauchen immer wieder neue, frische Ideen.

9. Was beeindruckt Sie in der Bibel?
Die Unverdrossenheit, auf Gott zu vertrauen und in seine Hände zu legen, was Menschen meinen, allein nicht schaffen zu können.

10. Wie würden Sie sich ihre Kirche wünschen?
Ich wünsche mir meine Kirche offen, zugewandt und vor allem fröhlich. Dabei sollte sie stolz auf das sein, was sie alles leistet und anbietet und das auch zeigen.

11. Welches Lied aus dem Gesangbuch singen Sie am liebsten?
Da kann ich mich zwischen dreien gar nicht entscheiden: 1. Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer 2. Dona nobis pacem (Als Kanon ) und 3. Herbei o ihr Gläubgen, gerne auch auf Englisch, aber auf jeden Fall in einer ganz vollen Kirche –toll.