Martina Herrmann

Martina HerrmannIch bin 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder. Seit 2000 bin ich als Gemeindepädagogin beschäftigt, seit 2004 gehöre ich dem Presbyterium der Gemeinde als Mitarbeiterpresbyterin an.

1. Was war Ihr Berufswunsch als Kind?
Als Kind wollte ich immer gern (Grundschul-)Lehrerin werden.

2. Was machen Sie heute beruflich?
Heute arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde. Ich motiviere und qualifiziere ehrenamtlich Mitarbeitende, halte Kontakte zu Eltern und Familien und versuche Kindern und Jugendlichen Heimat und sinnvolle Beschäftigung zu geben und nebenbei noch Sinnvolles zu lernen. 3. Welche Eigenschaft hätten Sie gerne?
Ich wäre gern bestimmter in meinen Aussagen. Zwar halte ich nach wie vor daran fest, dass es sich lohnt, Kompromisse zu suchen und zu schließen, aber wenn ich das Gefühl habe, es geht in der Sache nicht voran oder führt zu keinem Erfolg, wünschte ich mir die Fähigkeit, das eher klar zu äußern und die Diskussionen einzustellen, um eine Entscheidung herbeizuführen.

4. Was mögen Sie gar nicht?
„herumeiern“ … das lähmt, und „hinten herum“ … das finde ich schäbig. Na ja, und Pizza und Burger mag ich auch gar nicht.

5. Was verbindet Sie mit ihrer Stadt?
Meine Stadt ist bunt und vielfältig, mit allen damit verbundenen Chancen und Schwierigkeiten. Sie ist es wert, dass man sich mit allen zur Verfügung stehenden Kräften für ein gutes Leben und ein gelingendes Miteinander einsetzt.

6. Welche Berührungspunkte haben Sie mit der Gemeinde?
Ich bin hauptamtlich beschäftigt – die Berührungspunkte sind also vielzählig. Ich arbeite an zwei Standorten, ich arbeite mit unterschied-lichen Ziel- und Altersgruppen, ich vertrete Gemeindeinteressen nach innen und nach außen.

7. Worin sehen Sie ihre Schwerpunkte in der Gemeindeleitung?
In den nächsten Jahren wird unsere Gemeinde gefordert sein, unsere Vision von einer Gemeinde mit zwei Standorten und zwei Profilen zu verwirklichen. Unsere Aufgabe wird es sein, die „neuen Steine“ mit Leben zu füllen und neue Wege zu gehen, kreativ zu denken, Ideen zu entwickeln und – das wäre mir sehr wichtig – auch umzusetzen.

8. Wo sollte sich die Gemeinde Ihrer Meinung nach stärker engagieren?
Die Gewinnung von ehrenamtlich Mitarbeitenden ist ein großes Thema und eine Kultur der Wertschätzung und des Lobes zu schaffen.

9. Was beeindruckt Sie in der Bibel?
Generell beeindruckt mich, dass dieses Buch immer aktuell bleibt und es sich individuell lesen und verstehen lässt, darüber hinaus Hilfe oder Anregung bietet für alle Lebenslagen.

10. Wie würden Sie sich ihre Kirche wünschen?
Meine Kirche ist offen für alle, bietet Menschen Heimat und Wurzeln und sinnvolle Betätigungsfelder, anregende Angebote und gute Gemein¬schaft… und Ansprechpartner mit warmen Herzen und offenen Ohren.

11. Welches Lied aus dem Gesangbuch singen Sie am liebsten?
„Kind, du bist uns anvertraut“ und „Komm, Herr, segne uns“.