Aus dem Presbyterium

Am vergangenen Mittwoch hatten wir wieder einmal Sitzung, diesmal in etwas kleinerer Runde. Vier Leute waren krankheitsbedingt ausgefallen, sodass wir nun noch zu neunt waren. Für offizielle Beschlüsse reicht das noch locker, also haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen.

Aktuell ist der erste Punkt auf unserer Tagesordnung immer die Fusion mit Hamborn und Neumühl und die aktuellen Entwicklungen in diesem Prozess. Es wurden einige Beschlüsse zu den Arbeitsgruppen gefasst, die sich aus dem letzten Presbyter*innen-Tag mit den beiden anderen Gemeinden ergeben hatten. Ein weiterer gemeinsamer Presbyter*innen-Tag wurde auch beschlossen und soll im Herbst stattfinden. Des Weiteren planen wir bereits für Januar 2027 eine Klausurtagung, bei der wir mit dem um die zwei anderen Presbyterien erweiterten und entsprechend großen, neuen Presbyterium die gemeinsame Arbeit vertiefen und in eine gemeinsame Zukunftsideenfindung einsteigen wollen. Aus der gemeinsamen Arbeitsgruppe Theologie kamen eine ganze Reihe von Beschlussvorschlägen, und so wird es nun ab dem Beginn der zweiten Jahreshälfte nicht nur einen regelmäßigen Kanzeltausch der Pfarrpersonen und PredigerInnen geben, sondern auch gemeinsame Gottesdienste an jedem dritten Sonntag des Monats. Und wer sich jetzt denkt „Moment mal, das ist doch unser Abendmahlsgottesdienst?!?“, dem sei versichert: Auch daran haben wir gedacht, der findet jetzt an jedem zweiten Sonntag im Monat statt.

Der zweite große Themenblock am Mittwoch war die Evaluation zur bisherigen Arbeitsgruppe, die sich mit der Umsetzung des Konzepts der Beteiligungskirche beschäftigt und z.B. auch die Wirkstatt ins Leben gerufen hat. Fazit ist, dass es bereits viele Projekte gab die umgesetzt werden konnten – manche dauerhaft und erfolgreich, andere vereinzelt und/oder weniger gut besucht. Dennoch sehen wir auch die Stellen, an denen es hakt, an denen Kommunikation fehlt und an denen wir definitiv noch Dinge verbessern können. Daher wird es nach den Sommerferien einige Änderungen in den Umsetzungsstrategien geben. An der grundsätzlichen Idee Menschen einzuladen hier aktiv zu werden mit eigenen Projekten, wollen wir aber natürlich festhalten. Die Wirkstatt wird im Juni, Juli und August noch stattfinden und dann ab September einem neuen Format weichen. Näheres dazu folgt zu gegebenem Zeitpunkt.

Wie immer dürfen wir euch über den zweiten Teil der Sitzung (Personal- und Finanzangelegenheiten) nichts verraten, aber so richtig spannend wäre das vermutlich ohnehin nicht. 😉

Viele liebe Grüße,

euer Presbyterium 😁