Am Mittwoch den 15.04 fand die April-Sitzung unseres Presbyteriums statt. Auf der Tagesordnung standen wieder viele Punkte, von denen manche aufgrund von Zeitmangel wieder einmal vertagt werden mussten. Es ist so viel los bei uns, da müssen wir leider Prioritäten setzen.
Im ersten Teil der Sitzung war Gemeindepädagogin Nicole Enders zu Gast. Anfang März hatten wir ja gemeinsam den bereits im letzten Themen-Beitrag erwähnten Klausurtag mit Unterstützung aus der Landeskirche, bei dem wir viele neue Erkenntnisse zum Konzept der Erprobungsräume hatten. Um dieses Projekt nun weiter zu bringen war Frau Enders eingeladen, um ihre Ideen zur weiteren Gestaltung eines Erprobungsraums in unseren Stadtteilen vorzustellen. Wir dürfen nun auf die tatsächliche Umsetzung gespannt sein. An dieser Stelle möchte ich nicht vorgreifen und verrate daher nichts weiter. 😉
Auch Olaf Pütz hat eigene Ideen zum „Erprobungsraum“ eingebracht, die allerdings weniger auf dem Konzept der Landeskirche beruhen und eher eine Ergänzung zum bisherigen Konzept unserer Beteiligungskirche darstellen. Seit einiger Zeit macht er eine „Pionier“-Ausbildung (https://erprobungsraeume.ekir.de/inhalt/weiterbildung/), deren Lehren nun Anwendung finden sollen.
Ein weiterer großer Themenblock war wieder einmal die anstehende Fusion mit den Nachbargemeinden Neumühl und Hamborn. Dazu wurden viele Informationen ausgetauscht, von denen die meisten auch bereits in der Gemeindeversammlung am vergangenen Sonntag an die Gemeinden weitergetragen wurden. Auch einige Beschlüsse wurden gefasst, so z.B. wurde der Name der zukünftigen Gemeinde festgelegt. Nach Abstimmungen mit den anderen Presbyterien wurde sich auf den Namen „Evangelische Bonhoeffer Gemeinde“ geeinigt – kurz und knackig! 🙂
Im weiteren Verlauf ging es viel um Finanz-, Personal- und Bauangelegenheiten, zu denen wir hier keine Details veröffentlichen dürfen. Außerdem wurde ein neues Konzept für den Konfirmations-Unterricht beschlossen und festgelegt, dass auch im kommenden Konfirmationsjahr (wie auch bereits im letzten) mit Hamborn zusammen gearbeitet werden wird. Des Weiteren wurde ein Beschluss gefasst, dass an Himmelfahrt ein gemeinsamer Gottesdienst mit den zukünftigen Fusions-Gemeinden in der Kreuzeskirche gefeiert werden wird.
Außer der Sitzung vorletzte Woche hatten wir auch am vergangenen Sonntag, im Anschluss an die Gemeinde(n)versammlung, einen Presbyter*innen-Nachmittag mit den Kolleg*innen aus den Fusionsgemeinden. An diesem haben wir die bisherige Arbeit unserer gemeinsamen Arbeitsgruppen reflektiert und über ihre zukünftigen Aufgaben beraten. Das war ein spannendes Unterfangen, bei dem ein paar Denkanstöße aufkamen, im Großen und Ganzen aber ein bisher sehr positives Résumé gezogen werden konnte. Wir sind neugierig und guter Dinge, was die nächsten Monate uns allen bringen mögen. 🙂